Pflichtangaben auf Lohnabrechnungen in Kalifornien
Labor Code §226 in Kalifornien schreibt neun Angaben vor, die jeder Arbeitgeber auf die Lohnabrechnung setzen muss. Hier steht Feld für Feld, welche.
Was §226 auf jeder kalifornischen Lohnabrechnung verlangt
Kalifornien reguliert Lohnabrechnungen so genau wie kaum ein anderer Bundesstaat. Labor Code §226(a) verlangt neun konkrete Angaben: Bruttolohn, geleistete Gesamtstunden (bei nicht befreiten, sogenannten non-exempt Beschäftigten), gegebenenfalls Stückzahlen und Stücklohnsätze, sämtliche Abzüge, Nettolohn, den Abrechnungszeitraum, den Namen der beschäftigten Person und die letzten vier Ziffern der SSN oder die Personalnummer, Name und Anschrift des Arbeitgebers sowie alle geltenden Stundensätze mit den jeweils zugehörigen Stunden.
Verstöße bleiben nicht folgenlos: §226(e) sieht gesetzlichen Schadensersatz je Abrechnungszeitraum vor, begrenzt durch eine Gesamtobergrenze, zuzüglich Verfahrenskosten und Anwaltskosten. Davon getrennt ermöglicht §226.3 eine zivilrechtliche Geldbuße, die der Labor Commissioner festsetzt, und zwar je beschäftigter Person und je Verstoß.
Nutzen Sie diese Seite als Checkliste, wenn Sie den Generator für einen Aussteller oder Empfänger in Kalifornien konfigurieren. Den aktuellen Gesetzesstand prüfen Sie beim California Department of Industrial Relations.
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Häufige Fragen
Verlangt Kalifornien detaillierte Lohnabrechnungen?
Ja. Labor Code §226(a) nennt neun Pflichtangaben. Die meisten Aussteller müssen sie in jedem Abrechnungszeitraum erfüllen.
Darf meine kalifornische Lohnabrechnung elektronisch sein?
Ja, mit Schutzvorkehrungen. §226 wird so ausgelegt, dass elektronische Abrechnungen zulässig sind, sofern die beschäftigte Person sie kostenlos abrufen und ausdrucken kann.
Was gilt, wenn eine Pflichtangabe fehlt?
§226(e) sieht gesetzlichen Schadensersatz je Abrechnungszeitraum zuzüglich Verfahrenskosten und Anwaltskosten vor, begrenzt durch eine Obergrenze, und §226.3 ermöglicht eine zivilrechtliche Geldbuße, die der Labor Commissioner festsetzt. Eine Heilungsmöglichkeit besteht nach PAGA (§2699.5 und §2699(d)), sie ist jedoch verfahrensrechtlich eng, und die PAGA-Novelle 2024 hat sie geändert — prüfen Sie die aktuellen Regeln.